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Dr. Barbara Haehner
Zahnärztin

Rathausgasse 1
89160 Dornstadt

Tel:  +49 (7348) 407645
Fax:  +49 (7348) 407649

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Studien

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Carisolv

Carisolv® ist eine chemomechanische Methode zur Entfernung von Dentinkaries. Hierfür wird die Karies einem Gel mit speziellen chemischen Komponenten für eine bestimmte Einwirkdauer ausgesetzt und anschließend mithilfe eines stumpfen Handinstruments abgetragen.

Dentin (Zahnbein) besteht aus einem Hartgewebsanteil, der in ein Kollagengerüst eingebettet ist. Dentinkaries wiederum setzt sich aus zwei verschiedenen Zonen zusammen: der äußeren Zone, in der das Hartgewebe aufgelöst und das Kollagengerüst zerstört ist, und der an das gesunde Dentin angrenzenden inneren Zone, in der zwar durch die Stoffwechselprodukte der die Karies verursachenden Bakterien schon eine Demineralisierung (Auflösung des Hartgewebes) stattgefunden haben kann, in der aber kaum Bakterien zu finden sind. Deswegen ist das Kollagengerüst hier noch erhalten. Dieses kann remineralisiert werden (wieder Hartsubstanz einlagern).

Den Unterschied zwischen intaktem und zerstörtem Kollagengerüst macht sich die Carisolv®-Methode zunutze. Das Gel greift lediglich die schon geschwächten Areale des Kollagengerüsts an, während das Kollagen in der inneren entmineralisierten Zone des kariösen Defekts erhalten bleibt.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

Der Standard der Exkavation (Entfernung der Dentinkaries) ist der mechanische Abtrag durch einen sich langsam drehenden Rosenbohrer. Da das Dentin über die Dentintubuli mit der Pulpa (innerviertes Zahnmark) in Verbindung steht, kommt es durch Druck, Wärme oder Kälte bei entsprechender Wasserkühlung zu dem typischen Schmerzempfinden beim Präparieren (Bohren). Diese Schmerzsensationen werden beim Abtragen der mit Carisolv® vorbehandelten Dentinkaries nicht übertragen. Somit ergeben sich folgende Indikationsstellungen:

  • Exkavation bei Patienten, bei denen besonders die Bohrgeräusche Angstgefühle verursachen
  • Exkavation bei Patienten, die aufgrund ihrer Angst nicht lokal anästhesiert (örtlich betäubt) werden können
  • Exkavation bei Patienten, bei denen aufgrund von Vorerkrankungen auf eine Lokalanästhesie verzichtet werden soll
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